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3 Tipps für eine erfolgreiche Testautomatisierung

3 Tipps für eine erfolgreiche Testautomatisierung

Testautomatisierung ist nicht gleich Testautomatisierung! Denn um die Vorteile einer automatischen Lösung voll auszunutzen, sollten einige Regeln beachtet werden. Wer die folgenden 3 Tipps unserer Testexperten realisiert und umsetzt, erhält eine leicht wartbare Testautomatisierung. Und die macht sich schnell bezahlt.

1. Tipp: Separation of Concerns

Abseits trivialer „Hello World“-Beispiele und „Proofs of Concept“ entsteht bei der Testautomatisierung für ein fachlich relevantes IT-System notwendigerweise ein umfangreicher Automatisierungscode. Dieser kann dann nicht mehr sinnvoll in einer monolithischen Struktur verwaltet werden. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist, dass der Code eine modulare, redundanzarme Strukturierung hat.
Dabei steht eine Trennung des Codes in eine logische Ebene und eine technische Ebene an oberster Stelle. Die logische Ebene beschreibt den Workflow des Testfalls. Die technische Ebene enthält die Interaction des Codes mit dem Testobjekt. Diese Trennung stellt sicher, dass bei einer technischen Änderung des Testobjekts nur die technische Ebene angepasst werden muss. Im Idealfall ist dies genau eine Methode des Codes. 

2. Tipp: Framework

Ein komplexer Code für Testfälle ist schwer zu verstehen, zu debuggen und zu warten. Die Wartung jedoch hat einen großen Anteil am Gesamtaufwand für die Testautomatisierung. Entsprechend hohe Kosten fallen dabei an. Daher ist es besonders wichtig, diesen Aufwand so gering wie möglich zu halten.

Ein Testautomatisierungs-Framework deckt einen Großteil von sich häufig wiederholenden Code ab und reduziert dadurch die Komplexität des Codes. Durch Auslagerung dieses Codes aus den Testfällen in das Framework wird die Implementierung von automatisierten Testfällen stark vereinfacht und damit wirtschaftlicher bzgl. Aufbau und Wartung.

Tipp 3: Wiederverwendbarkeit sicherstellen

Eine Testautomatisierungskomponente verfügt über eine hohe Wiederverwendungsrate, wenn sie von einer großen Anzahl an automatisierten Testfällen genutzt wird. Je höher die Wiederverwendungsrate, desto “nützlicher” ist die entsprechende Komponente.

Ein komponentenbasiertes Modell kann automatisch zu einer hohen Wiederverwendungsrate führen, wenn sie korrekt umgesetzt wird. Unterstützt wird das durch eine hierarchisch aufgebaute Schichtenarchitektur, die die verschiedenen Abstraktionsstufen voneinander trennt. Dies führt zu einer wünschenswert hohen Wiederverwendungsrate auf allen Ebenen der Testautomatisierungsarchitektur.


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